Quietschbuntes Hemd, darüber ein knielanger Wollmantel, der von einem Ledergürtel mit silberner Gürtelschnalle zusammengehalten wurde, Stiefelhosen, aufpolierte schwarze Stiefel und ein hoher Fellhut. So pr?sentierte sich ein offenbar aristokratischer Herr, der hoch zu Rosse die Hauptstra?e entlangreiste. Es handelte sich hierbei um die traditionelle Kleidung der Etmanen, jenes Volk, das bei der ?Erschlie?ung“ der Kascharenl?nder durch Ordanien eine Schlüsselrolle gespielt hatte. Somit war es nun wirklich kein ungew?hnlicher Vorfall oder gar Zufall, dass ein solcher Mann sich auf der Reichstra?e nach Kascharovar begab. Und doch ist es von Bedeutung für diese Geschichte.
Heute war es ungewohnt hei?. Egal wohin man schaute, überall war nur eine trockene Ein?de karger Salzpfannen. Dieser Umstand lie? den Reisenden rasch wieder eine gro?teils geistig bedingte Trockenheit im Mund spüren, woraufhin er sogleich wieder von seinem Trinkbeutel heruntertrank. ?Noch eine weite Strecke!“, kommentierte der einsame Reiter in der Wüste da, w?hrend er weiter gen Nordosten zog. In der Tat hatte er noch eine ordentliche Distanz vor sich. Nargyosch war sein Ziel und bekannterma?en musste er das gesamte Azarnyektal der L?nge nach durchqueren, um dort hinzugelangen. Fast siebenhundert Meilen waren das noch! Zum Glück hatte er genug Proviant mitgebracht. Eigentlich hatte er zu viel von allem M?glichem mit, was sein Pferd nur unn?tig belastete, aber naja. Der Herr war überzeugt, dass er all das brauchte….
Im T?lt ging’s weiter über die elendslange Stra?e, die stellenweise pfeilgerade bis zum Horizont zu verlaufen schien. Im Gegensatz zu Ulrich von Lohr war er alleine unterwegs. Der Edelmann wusste, dass selbst unter seinen eigenen Hausangestellten und Wachen, kaiserliche Spione eingeschleust waren, und, obwohl ihm manche davon bekannt waren, konnte er sich nicht sicher sein, dass da nicht auch noch andere Spione waren. Es war ihm schlicht zu riskant. Er konnte nicht die Gefahr eingehen, einen Verr?ter auf seine Suchaktion mitzunehmen, der ihn im Falle des Erfolges - aber wahrscheinlich sogar, wenn es ein Schuss in den Ofen werden würde - am Kaiserhof verpfeifen würde. Nein, er, Heiko Dorbasz, hatte keine Wahl als dieses Abenteuer auf eigenen Fu? zu bestreiten. So sehr er sich auch für das Reich verdient gemacht hatte, und diesem in den letzten Jahrzehnten seine unerschütterliche Treue unter Beweis gestellt hatte, so sehr wusste er auch, dass seiner Majest?t Melgar Kontrolle wichtiger als Vertrauen gewesen war. Er wusste über das dichte Netzwerk an Spitzeln und Informanten, das dieser aufgebaut hatte, und welches Freund wie Feind kontinuierlich überwachte.
Als der Tag zur Neige ging, erreichte der Mann gerade noch eine Bleibe, die direkt an der Fernstra?e hier lag. Es war ein gro?er Gasthof, der aus der leeren Landschaft schon von weit her herausstach. Am Eingang hing ein Schild worauf ?Der Graue Salamander“ stand. Solche Herbergen für Durchreisende gab es hier an der gro?en Reichsstra?e in Abst?nden von Eintagesritten, um dem Verkehr dienlich zu sein. Heiko ritt beim Tor und direkt in den Innenhof hinein. Es schien hier zwar viel los zu sein, doch konnte der Portier für diese eine Person und sein Pferd noch Platz finden. Der Adelige nahm dann eine warme Mahlzeit, ein recht gewürzloses Gulasch mit seltsam schmeckendem Fleisch darin, zu sich und begab sich dann gleich zu Bett. Keine Unterhaltung mit den anderen G?sten für ihn. Er war wirklich geschlaucht und brauchte den Schlaf. Am n?chsten Morgen stand er dann gleich wieder früh auf und machte sich wieder auf. Er wollte nicht zu viel Zeit brauchen, also zu lange weg von seiner Familie in Siern sein.
Im Schein der ihm-entgegenfallenden Sonnenstrahlen reiste er m?glichst geschwind weiter. In diesem Moment h?tte man ihn mit einem Buch in der Hand sehen k?nnen, aus dem er laut vorlas. Es handelte sich dabei um die Frohe Botschaft, jene der Alethiker! ?Ist das nicht gef?hrlich, so etwas offen zu tun?“, würde nun wom?glich ein Au?enstehender erfragen. Die Antwort auf diese Frage ist kompliziert. Ja und nein. Die Mehrheit der Kaphkosier hatte sicherlich Probleme mit den Alethikern, war deren Ideologie doch der Erzfeind der offiziellen Teleiotischen Kirche. Sie lehnten die Verehrung Melgars als den Erkorenen Gottes ab. Doch der Kaiser selbst hatte dann entschieden, dass dies legal war, solange man nicht gegen seine Herrschaft aufbegehrte, anderen subversiven Aktivit?ten nachging oder sich nicht an Gesetze hielt.
Der durchlauchteste Herr Dorbasz, einstiger Graf, nun zum Fürsten von Siern aufgestiegen, hatte diese Spielregeln akzeptiert. Er war ein Alethiker, doch vor allem war er auch ein Pragmatiker. Wenn er sich auf den Tanz mit dem Teufel einlassen musste, nach der Pfeife des Dunklen Messias tanzen musste, um fortzubestehen, dann würde er das tun! Und so hatte er es auch getan. Es gab nur einen Gott und dieser hatte keinen Magier als Herrscher über die Welt erkoren. Das traute er sich nicht laut sagen, aber jeder wusste, dass er es dachte. Unser Adeliger war sich jedoch vollends bewusst, dass er nicht dazu in der Lage war seine Hoheit, den Kaiser, zu überwinden. Widerstand war zwecklos. Folglich hatte er sich mit den Umst?nden arrangiert und das Beste daraus gemacht. Er war keiner von diesen prinzipienlosen Narren, die wieder zurück zum Melgarismus konvertiert waren, nur um sich dann im Reichsrat erst recht wieder gegen den Kaiser zu stellen, und letztendlich bitterb?se dafür zu bezahlen. Einst würde der Tag des Gerichts für den falschen Propheten und seine Anh?nger kommen, doch dieser Tag war nicht heute! Heiko hatte keine Macht diesen herbeizuführen. Er konnte nur ausharren und abwarten.
Das Amulett des Zauberers, von dem er wusste, dass es jemand gen Osten überstellt hatte, konnte er allerdings nutzen, um sich selbst und sein Haus als unabdingbar zu positionieren, da er damit etwas gegen die Statthalterin in der Hand h?tte. Dies war eine waghalsige Idee, doch er verfolgte diese eben nicht aus Waghalsigkeit heraus. Der eigentliche Grund, warum er diesen Pfad beschritt, lag n?mlich im Machgefüge in Meglarsbruck. Der Erkorene hatte stets sein Wort gehalten. Er hatte diejenigen, die sich ihm unterordneten, auch wenn sie Alethiker waren, unter Schutz und Schirm genommen. Seine fanatischen Untergebenen, beispielsweise etwa der Oberste Marschall Balduin, waren zwar damit nicht zufrieden, doch trauten sie sich nicht, ihrem Herrn diesbezüglich nicht zu gehorchen. Nun, da er weg war, sah die Sache allerdings anders aus. Der oberste Chef des Milit?rs war ein glühender Zelot, jemand, der alle Andersdenkenden mit gr??ter Freude und Genugtuung vernichten wollen würde! Als Heiko diesen bei seinen Besuchen in der Reichshauptstadt kennengelernt hatte, war ihm das im Gespr?ch mit dem Mann sofort klar geworden.
Ohne ihren Herrn und Meister würden diese Kr?fte nun sicher die überhand gewinnen. Unser Adeliger war überzeugt davon, dass die Gemahlin des verstorbenen Kaisers sich nun st?rker auf diese lehnen müssen würde, um sich an der Macht zu halten, weswegen, die radikalen Kr?fte nun erheblich mehr Handlungsfreiheit als früher bekommen würden. Früher hatten diese zwar auch wilde Massaker an ungehorsamen Gruppen angerichtet, doch hatten sie stets nur als Instrument Melgars fungiert. Er hatte die volle Kontrolle über diese, und sie h?tten es niemals gewagt etwas ohne den Befehl oder gar ohne die Einwilligung Melgars zu tun. In seiner Abwesenheit würde sich das nun aber ?ndern, da war sich Dorbasz sicher. Es gab nur eines, was ihn vor den blutlechzenden Klingen der Reichsgarde, die ihn und seine Familie früher oder sp?ter holen kommen würden, retten konnte: Macht. Und die einzige Macht die gro? genug war, um sie ihm vom Leib zu halten, war die Magie von deren Erkorenem! Darum begab er sich nun auf diese gef?hrliche Suche. Er musste seine Zukunft absichern, das überleben seiner Lieben und sich selbst sicherstellen.
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Auch dieser Tag verstrich nun ohne jedwedes, nennenswertes Ereignis. Der Edelmann war heute etwas schneller gewesen und kehrte noch bei Tageslicht bei der n?chsten Zwischenstation, spricht dem n?chsten Gasthof, zur übernachtung ein. Diesmal war er weniger fertig, und das konnte auch der hiesige Portier sehen, als er die Zügel des Reittiers von dem bartlosen Ank?mmling mit kurzen braunen Haaren überreicht bekam. ?Also übernachtung mit Frühstück, mein Herr?“, stellte er die Nachfrage. ?So ist es. Und sprechen Sie mich, wenn m?glich, mit Durchlauchtester Fürst an! Ich, der Fürst von Siern, erwarte, dass mir gebührender Respekt und Anerkennung entgegengebracht wird!“, posaunte sein Gast infolge heraus. ?Wie Sie wünschen, Durchlauchtester Fürst! Verzeiht meine Unwissenheit!“, überschlug sich der andere da gleich in hinterhereilendem Gehorsam. Der Protz hatte, wie meistens, Erfolg gezeigt.
Anschlie?end begab sich Heiko in die Essensstube des Etablissements. Es war hier einiges los, hatte doch jetzt die Sto?zeit begonnen. Zahlreiche G?ste kamen nun hierher, um zu speisen, und um sich ein wenig zu unterhalten und zu trinken. Auch unser Typ hatte heute genug Elan, um hier noch ein wenig Zeit zur verbringen. Er setzte sich an einen Tisch, neben einen anderen Gast und bestellte sich eine gro?e Portion Jenkasela. Genanntes war eine typisch kascharische Speise, eine reichhaltige Brühe mit Pilzen, Kohl, Fleisch und Gurken mit charakteristisch salzigem Geschmack. W?hrend er auf seine Bestellung wartete, sprach er seinen Sitznachbarn, einen recht haarigen, alten Kerl an:
?Ganz sch?n anstrengendes Wetter, was? Macht das Reisen mühsam.“ Der Angesprochene zuckte nur mit den Schultern und erwiderte dann: ?‘s ist wie’s ist. Hier in der Ge?chtetenpfann ist es sowieso immer hei? und trocken. Da machen etwas h?here Temperaturen auch keinen Unterschied mehr.“ – ?Stimmt auch.“ – ?Viel mehr machen mir andere Dinge Sorgen.“ Hier musste Dorbasz natürlich nachhaken: ?Was denn?“ – ?Hm? Die Lowasok sollten dir doch bekannt sein?“, gab ihm der ?rmlich gekleidete Fremdling zur Widerrede. Unser interessierter Adeliger sagte darauf: ?Die Hordenreiter?“ Der Typ nickte und fügte dann hinzu: ?Wenn du der Reichsstra?e weiter nach Kascharovar folgst, dann k?nntest du ihnen eventuell begegnen.“ – ?Warte, die treiben im Tal des Azarnyek ihr Unwesen? Da haben sie sich aber schon lange nicht mehr hingetraut, oder?“ – ?Gew?hnlich ist das heutzutage nicht mehr, nein. Aber, was ich so mitgekommen habe, l?uft man jüngst selbst auf dieser Route Gefahr von ihnen bei Nacht überfallen zu werden. Tagsüber eher nicht.“
In Reaktion darauf l?chelte Herr Dorbasz fast schon schelmisch und entgegnete dem Mann: ?Diese Bande würde ich schon abschütteln. Und wenn nicht, dann würde ich sie austricksen.“ – ?Gerade, dass er sich nicht noch selbst auf die Brust klopft, dieser Einfaltspinsel!“, dachte sich sein Gegenüber, als er ihm beim Reden zuh?rte. Er hatte noch einen gesunden Respekt vor den Unabh?ngigkeitsk?mpfern der alten Schule. W?hrenddessen fuhr der Adelige fort: ?Da habe ich schon ganz andere Kapazunder an der Nase herumgeführt, müssen Sie wissen! Nicht umsonst, bin ich der Fürst von Siern geworden!“ Sein grandioses Gehabe und seine Angeberei schienen seinen Gespr?chspartner zu nerven, doch unterbrach er ihn nicht, sondern lie? ihn einfach weiterquasseln.
?Und, wissen Sie, die alten Kascharen, vor allem die alten, sind die sturk?pfigsten, aber auch die verlorensten. Ja, die k?mpfen für etwas, das schon verloren ist. Wenn ich deren K?mpfern begegne, dann…“ – ?Die Hordenreiter? Von denen habe ich schon lange nichts mehr gesehen!“, fiel ihm da ein rüpelhafter Mann von nebenan ins Wort. ?Und wer sind sie, wenn ich fragen darf?“, erkundigte sich Dorbasz da gleich, ohne noch vorher denjenigen, der sich hier involviert hatte, anzuschauen. Der betreffende Herr sah wie ein gepflegter Mann h?heren Standes aus. ?Das ist kaum von Belang. Ich komme aus der Gegend, und ich kann Ihnen sagen, dass Sie die Lowasok nicht zu fürchten haben. Deren Hauptrückzugsgebiet sind die tiefen Berge und nicht die zentralen T?ler des Landes.“ Die Frage des Herrn Fürsten blieb also unbeantwortet. Jedoch erwiderte dieser auf die vorangegangene Behauptung: ?Hei?t nicht, dass sie sich nicht trotzdem auch an diesen Orten zeigen k?nnen.“
?Ich komme soeben aus dem Azarnyektal und gesehen habe dort nichts von denen“, gab ihm die sein Gegenüber zur Widerrede. Heiko entgegnete zun?chst nur mit einem tiefen ?Hmm“, bevor er schlie?lich ?u?erte: ?Besser w?r‘s. Für die!“ Der andere Mann, der sich immer noch nicht vorgestellt hatte, warf ihm da einen kritischen Blick auf ihn. Infolge sagte Heiko: ?Ich wage es zu behaupten, dass meine überzeugungs- und T?uschungskünste von h?chstem Rang sind.“ Der Fremde hielt sich, im Gegensatz zu der Person, mit der er zuvor gesprochen hatte, mit seiner Meinung nicht zurück und erwiderte ihm: ?Diese Rohlinge sind nicht zum Diskutieren aufgelegt. Die schlagen einem einfach den Kopf ab, ohne weiter nachzufragen! Viel Glück, also!“ Diesen Ratschlag nahm Dorbasz nicht ernst.
Am n?chsten Tag ging die Reise des Fürsten weiter. Heute würde er den Anfang des Tales erreichen, von dem am Vorabend so kontrovers gesprochen worden war. Wieder war es hei?, ja schon beinah drückend. Hohe Nadelb?ume fingen nun an die aride Vegetation zu ersetzen und die Luft begann einen lebendigeren Geruch anzunehmen. Der viele Ballast, mit dem sein Reittier bis oben hin beladen war, schepperte kontinuierlich, doch hatte sich Heiko bereits daran gew?hnt. Da er nur ein einzelner Reisender war, kam er schneller voran als die H?ndler mit ihren schweren W?gen, die vor einiger Zeit noch direkt hinter ihm gewesen waren, welche er aber jetzt schon weit hinter sich gelassen hatte. Nun fand er sich auf einsamem Fu? auf diesem Abschnitt der Strecke wieder. Schlie?lich betrat er das Tal. Die hohen Berge, die beide Seiten von diesem begrenzten, schirmten immer noch die Morgensonne ab. Somit war es recht düster, ja gar gespenstisch hier. Die einsame Stille trug auch das Ihre hierzu bei.
Trotz der tapferen Fassade, die er anderen und zumeist auch sich selbst gegenüber aufsetzte, war Dorbasz auch nur ein stinknormaler Mensch. Die Umst?nde seiner aktuellen Umgebung, die Verlassenheit, machten ihn unruhig. Immer wieder wandte er sich schreckhaft um, da er glaubte etwas oder jemanden geh?rt zu haben. Doch da war nur das gelegentliche Rascheln der B?ume und Str?ucher. Dennoch, unser Alethiker hatte ein mulmiges Gefühl, das ihn nicht loszulassen schien. M?gen es die gestrigen Geschichten der auflauernden M?nner der Horden gewesen sein – oder auch nicht – aber er bildete sich ein, dass ihn jemand verfolgte. Die Steigung der Stra?e nahm nun etwas zu, und der Fürst spornte gleichzeitig sein Pferd an schneller zu werden. Immer mehr begann er Ger?usche hinter sich wahrzunehmen, und immer mehr beschleunigte er die Gangart seines Rosses.
Schlie?lich nahm er dann Ger?usche wahr, die nicht den Kl?ngen der Natur zuzuschreiben waren. Und als er sich umdrehte, offenbarten sich diese ihm endlich. Hordenreiter! Sie waren ein ganzes Stück hinter ihm, doch Dorbasz verfiel sogleich in Panik und spornte sein Pferd so stark er nur konnte an. Entgegen der gro?en T?ne, die er am Vortag noch angeschlagen hatte, floh er nun in Angst vor den Wildlingen! Er ritt und ritt, w?hrend er ein schweres, erratisches Keuchen von sich gab. Es schien ihm, dass sie langsam zu ihm aufschlossen! Immer weiter ging es den Hügel hinauf. Was konnte er nur tun? Die Hetze lie? ihm keinen Gedanken zukommen. Doch kurz bevor er die Anh?he erreichte, kamen pl?tzlich Menschen aus der Gegenrichtung über die Kuppe. Wer diese waren, machte die Entwicklung hier zu noch einem viel gr??eren Glücksfall. Es handelte sich n?mlich um einen kleine Trupp Soldaten des Kascharischen K?nigreichs! Vor Erleichterung bremste sich Heiko sogleich ein, w?hrend die bewaffneten M?nner unmittelbar auf Kampfmodus umschalteten, als sie die Barbaren vor sich ersp?hten.
Dorbasz wollte ihnen etwas zurufen, doch bevor jedwede Worte seinen Mund verlassen konnten brüllte der Anführer der Soldaten schon los: ?Feind gesichtet! Alle Mann zum Angriff!“ Dann stürzten sie sich augenblicklich auf die Hordenreiter, welche überrascht Kehrt machten und flohen. Ganz oben am Bühl stehend, blickte der ordanische Edelmann der Meute nur verdattert nach. Welch ein Glück er hier nun hatte! Ganz sicher doch h?tte er die Kascharenreiter mit seinen Worten austricksen k?nnen. Natürlich! Doch warum sollte man es überhaupt dazu kommen lassen, wenn ihnen davonzusausen eine realistische Option war!

